Rund um die Uhr

Der CSU-Landtagsabgeordnete Georg S. hat seine Ehefrau über mehrere Jahre für bis zu 5.500 Euro im Monat für sich arbeiten lassen (das Geld wurde ihm vom Landtag ersetzt). Das klingt nach viel Geld, relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass Frau S. für ihrem Mann nach dessen Aussage „rund um die Uhr“ gearbeitet habe. Das wäre bei 30 Tagen im Monat ein Stundenlohn von 7,64 Euro (was ungefähr in der Höhe des Mindestlohnes als Reinigungskraft in den neuen Bundesländern liegt). Es bleiben Fragen. Zum Beispiel diese hier:
Hatte Georg S. mit seiner Frau während ihrer Arbeitszeit Geschlechtsverkehr? Wäre das dann Geschlechtsverkehr mit einer berufliche Untergebenen? Hat somit Georg S. seine Frau für Geschlechtsverkehr bezahlt? Mit Steuergeldern? Gar mit bayrischen Steuergeldern? Hat Georg S. seiner Frau gar einen Job verschafft, in dem sie für Geld mit einem Mann Geschlechtsverkehr hatte? Hatte Frau S. Geschlechtsverkehr mit ihrem Chef, und bekam sie Geld dafür? Floss das Honorar von Frau S. auf das gemeinsame S.‘sche Konto? War Georg S. Nutznießer dieses Geldes, liegt also der Verdacht auf Zuhälterei nahe? Und wo in Bayern findet man eine Prostituierte für 7,64 Euro pro Stunde?

Die Staatsanwaltschaft Augsburg will ermitteln – wegen Scheinselbstständigkeit.

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