Liebe Berliner Linksextremisten,

hat Euch eigentlich schon mal jemand gesagt, dass ihr total doof seid? Tut das nicht weh, so doof zu sein? Oder habt ihr bei den ganzen 1.-Mai-Krawallen so oft einen Polizeiknüppel auf den Kopf bekommen, dass ihr gar nicht mehr merkt, wie weh das tut?

Da zündet ihr das Auto von dem netten Gunnar Schupelius an, das ist doch nicht schön! Das macht man doch in einer Demokratie nicht. In einer Demokratie sind Sachen heilig. So ein Auto ist doch teuer, da hat der Gunnar Schupelius ganz viel Geld für gezahlt, für den Mini Cooper. Da musste er viel für arbeiten. Da hat er bestimmt hundert Artikel für schreiben müssen, in denen er über Ausländer, Flüchtlinge, Hartz4ler, Lehrer, Schüler, Eltern, Obdachlose, Abgeordnete, Junge und Alte gehetzt (pardon gezürnt) hat. Das macht der Gunnar Schupelius doch nicht, weil es ihm Spaß macht. Das macht der, damit seine Kinder abends was zum Essen auf dem Tisch haben. Kennt ihr gar nicht, dass man für Essen arbeiten muss? Ihr kriegt das Geld ja von euren Zehlendorfer Eltern oder von der Berliner Tafel. Oder ihr geht die Supermärkte ausplündern, denen ihr am 1. Mai die Schaufensterscheiben eingeschlagen habt.

Der Gunnar Schupelius, der will doch gar nicht hetzen (pardon zürnen). Der muss. Wegen Geld. Und weil sein Chef das so will. Und aus innerem Drang. Der Gunnar Schupelius, der wollte eigentlich Journalist werden, aber es hat nur für eine Kolumne in der BZ gereicht, der kleinen Schwester der BILD-»Zeitung«. Aber eins hat der Gunnar Schupelius verinnerlicht, den berühmten Satz seines Vorbilds Hanns Joachim Friedrichs: »Einen guten Journalisten erkennt man daran, […] dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache […].« Darum kann der Gunnar Schupelius auch so schön hetzen (pardon zürnen). Heute gegen Alte, morgen gegen Junge. Heute gegen Lehrer, morgen für Lehrer. Heute gegen Hartz4ler, morgen gegen Jobcenter-Mitarbeiter.

Und dann der Titel seiner Kolumne: »Mein Ärger – der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius«. Der Mann ist zornig! Aber gerecht! Darum ist auch seine Hetze so zornig. Und so gerecht. Denn wer gegen alle hetzt (pardon zürnt), hetzt (pardon zürnt) gegen niemanden. Außerdem ist es mal eine echte, ehrliche Hybris, denn einen gerechten Zorn hat eigentlich nur der liebe Herrgott. So was kennt ihr ja gar nicht. Den lieben Herrgott. Und die liebe Hybris. Nicht einfach Autos ankokeln, das ist kleingeistig. Mit einem brennenden Auto erreicht ihr einen Menschen, vielleicht noch dessen Familie. Mit einem Hetz(pardon Zorn)artikel erreicht ihr abertausende Menschen. Geht doch lieber für die BZ schreiben. Hetzen (pardon zürnen) ist in Deutschland ja auch nicht verboten – solange es gut gemacht ist. Autoanzünden schon. wegen der Demokratie.

Liebe Grüße

und so weiter

PS. Wenn ihr mein Auto anzünden wollt, kann ich nur sagen: Ätsch! Ich hab gar keins. Ich fahr mit der BVG, da müsst ihr schon einen Bus anzünden.

PPS. Liebe BVG, falls bei euch mal ein Bus brennt: die Linksextremisten waren es. Die, die auch das Auto von Gunnar Schupelius angezündet haben.

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